orange
Wie Canon den Farbraum der Posterdruckmaschinen
durch die Farbe Orange erweitert hat
Orange als
Farbraumbenefit
Das Zufügen einer weiteren Farbe zur Erweiterung des Farbraums erscheint zunächst ebenso naheliegend wie simpel. Doch ganz so einfach wie es auf den ersten Blick scheint, ist es leider nicht. Denn zunächst müssen Ziele und Maßnahmen definiert werden, damit sich für die Anwendenden ein entsprechender Benefit ergibt. Diesen Benefit hat Canon ganz sicher mit dem Zufügen der Farbe Orange bei den Posterdruckmaschinen geschaffen, weil die zusätzliche Farbe den Farbraum der Posterdruckmaschinen um einen interessanten Farbbereich erweitert. Viele Firmenlogos und auch Grafiken sollen einen hohen Anteil orangeähnlicher Farben enthalten. Der hohe Anteil von Orange in Logos und Grafiken resultiert wohl aus der Signalwirkung, die von der Farbe Orange ausgeht. Warum auch immer, Produktionen für Werbemaßnahmen können nun in sehr vielen Fällen farblich akkurat reproduziert werden. Das ist wichtig, um zum Beispiel das Corporate Design einer Firma einzuhalten.
Neue
Namensgebung
Die Farbergänzung nahm Canon dann auch gleich zum Anlass, die Bezeichnung der PRO-S- Serie auf GP-S umzustellen. GP steht bei Canon für „Graphic“ und damit gemeint sind besondere Eignungen der Maschinen für den Druck von grafischen Dateien wie Illustrationen, Hinweisschildern, Postern und Plakaten.
Sicher, im direkten Vergleich haben die Maschinen der PRO-Serie einen größeren Farbraum, aber diese Maschinen sind für Fotografien und Kunstreproduktionen gedacht, bei denen Verläufe, Details und Farbraum möglichst perfekt wiedergegeben werden sollen.
Der Farbraum des Canon GP-S (farbig) und des PRO-Modells (weiß) im Vergleich: Der Farbraum des ImagePROGRAF GP-S ist durchaus bemerkenswert, leider kann die Grafik den visuellen Brillanzzuwachs durch den Chromaoptimizer der PRO-Serie nicht darstellen.
Die GP-S-Serie
druckt schnell
Dafür drucken die GP-S-Modelle deutlich schneller als die Modelle der PRO-Serie und der Farbraum ist (siehe grafischen Vergleich) ebenfalls auf einem hohen Niveau. Auf matt gestrichenen Papieren ist das Druckbild der GP-S-Maschinen ganz ausgezeichnet und Orangetöne werden sowohl intensiv als auch „satt“ wiedergegeben. Diese Intensität sorgt für „lebendige“ Drucke, die Dank hoher Pigmentierung der Tinten eine große Haltbarkeit aufweisen (UV Resistenz).
Speedvergleich:
GP-S vs. PRO
Quelle: Canon
GP-S
Normalpapier (DIN A0):
0:48 (Stufe 5)
Gestrichenes Papier (DIN A0)
1:24 (Schneller Modus)
2:24 (Standard)
Fotoglanzpapier (DIN A0)
2:56 (Schneller Modus)
4:44 (Standard)
PRO
Normalpapier (DIN A0):
1:37 (Schneller Modus)
2:49 (Standard)
Gestrichenes Papier (DIN A0)
2:49 (Standard)
5:35 (High Quality)
Fotoglanzpapier (DIN A0)
5:35 (Standard)
8:50 (High Quality)
Fazit
Druckdienstleister oder Firmen mit Inhouseproduktion, die bisher wegen des Farbraums auf die PRO-Serie zurückgegriffen haben, aber die vielen Optionen der PRO-Serie nicht benötigen, könnten mit dem erweitertem Farbumfang im rot-gelb-orangen Bereich der GP-S-Serie eine geeignete Druckmaschine finden.